Schach an Nikolaus auf der Airbase in Kaiserslautern

Verfasst am: 18.12.2018

Am 6. Dezember fuhren 18 Jungs und Mädchen der Schach AG mit ihren Begleitern Frau Frank und Herrn Giehl mit dem Zug nach Kaiserslautern, um dort ein Freundschaftsturnier gegen die Elementary und High School Vogelweh auszutragen. Die Idee dazu bestand schon eine Weile, doch der initiale Kontakt wurde erst im November via Mail geknüpft. Herr Jack Woodwork, ein Lehrer der Schule und dortiger Schachübungsleiter, war sofort Feuer und Flamme und somit wurde schnell ein Termin gefunden und alle nötigen Plannungen in kürzester Zeit durchgeführt. Auch ließen es sich die Kids nicht nehmen, ein eigenes T-Shirt speziell für dieses Ereignnis fertigen zu lassen. Man sollte doch klar erkennen, welch ein starkes Team antrat.

Doch zunächst machte den Reisenden die Bahn einen Strich durch die Rechnung, denn durch die Verspätung des Zuges nach Bad Münster am Stein, konnte der Anschlusszug nicht mehr erreicht werden. Um ein sehr spätes Ankommen auf der Airbase zu verhindern, organisierte Herr Woodfork auf die Schnelle, dass die ganze Mannschaft mit Autos vom Hauptbahnhof von Kaiserslautern abgeholt wurde. Nach den nötigen Grenzkontrollen beim Eintritt in die Airbase gelang es dem Team, mit etwa einer Stunde Verspätung das Turniergebäude zu erreichen.

Die Gastgeber waren sehr herzlich und hatten sich alle erdenkliche Mühe gemacht, damit sich die Gäste der Montessorischule wohlfühlten. Ein Vorbereitungsraum mit dekorierten Tischen, Snacks, Obstschalen, gekühlten Getränken und Hot Dogs zum Mittagessen war eingerichtet worden. Ein paar Türen weiter befand sich der Spielraum. Gespielt wurden sechs Runden mit einer Bedenkzeit von zweimal 17 Minuten. Dabei war das Turnier in drei Gruppen eingeteilt - Anfänger, Gelegenheitsspieler und Fortgeschrittene - so dass jeder etwa gleich starke Gegener haben sollte. Nach zwei Runden jedoch lagen die Kids der BMS deutlich vorne und auch die restlichen Runden gingen klar an die BMS. Es war jedoch schön zu sehen, wie die Kinder miteinander umgingen, sich nach dem Spiel Tipps gaben oder in den kleinen Pausen zwischen den Spielen unterhielten oder Schach spielten, wobei sie sich gegenseitig unterstützten.

Da die "Gegner" nur Englisch sprachen, kam es auch vor, dass ein Schüler der ersten Klasse danach fragte, was "Ich biete Remie" auf Englisch wohl heißen würde. Zum Schluss gab es einen Pokal für das Team und für jeden eine Medaille und vor allem: viele schöne Momente der Erinnerung.

Dieses Freundschaftsturnier soll von nun an jährlich stattfinden. Im nächsten Jahr wäre die BMS als Gastgeber dran.